Spiele

Trampolin Federn 16,5cm (165mm)

Das Trampolin ist mittlerweile aus einem kinderfreundlichen Garten gar nicht mehr wegzudenken. Es ermöglicht den Kindern höher zu springen, ohne dafür enorme Kraft aufzuwenden. Somit zählt es zu den beliebtesten Freizeitgeräten für Kinder und Jugendliche. Durch Sicherheitsnetze und Abdeckungen versuchen die Hersteller das sportliche Vergnügen so sicher wie möglich zu machen.

Das allseits beliebte Sportgerät hat seinen Ursprung im Zirkus. Um für genügend Sicherheit zu sorgen, spannten die Artisten vor jeder Darbietung ein Sicherheitsnetz, das dazu dient, die Athleten im Fall der Fälle vor dem Aufprallen am Boden zu bewahren. Kam es zu einem Missgeschick, fielen die Künstler in das elastische Netz, welches sie dann wieder ein wenig in die Höhe schoss. Somit war die Grundidee des Trampolins geboren. Mit der neugewonnenen Sprungkraft konnten nun die Artisten neue Kunststücke performen und ihre Darbietungen verbessern.

Einige sahen das geschäftliche Potenzial des Sprungnetzes und machten es sich zur Aufgabe, es zu kommerzialisieren. Bevor sie es jedoch verkaufen konnten, mussten sie vorher viele Versuche in Punkto Materialien, Härte, Spannung etc. durchführen, um ein produktionsreifes Trampolin herzustellen. Die ersten, denen das gelang, waren Larry Griswold und George Nissen. Sie kamen aus dem Zirkusgeschäft und wollten das Trampolin zum Must-have jedes Gartens machen. Sie gründeten die Griswold-Nissen & Trampolin Tumbling Company. Nach anfänglichen Schwierigkeiten verkaufte Griswold seine Anteile. Nissen hielt an seinem Traum fest und wurde später dafür belohnt. Seine Firma exportierte seine Gerätschaft in viele Teile der Welt. Heute gibt es viele Hersteller aus aller Welt. Zu den bekanntesten gehören BERG Trampoline, Jumpmax oder Acon.

Durch die ständige Weiterentwicklung des Trampolins gibt es heute viele Varianten. Die Grundbausteine sind jedoch bei jedem Trampolin gleich. Es gibt einen widerstandsfähigen Rahmen, der für die Stabilität der Gerätschaft sorgt. Häufig besteht dieser aus Metall. Die Sprungfläche oder auch Sprungtuch genannt, besteht üblicherweise aus elastischem, strapazierfähigem PP-Gewebe. Es hat kleine Löcher, die dazu dienen, es elastisch und weich zu halten. Entstehen kleine Risse, läuft der Benutzer des Trampolins Gefahr, durch das Trampolin durchzubrechen. Deswegen sollte man die beschädigten Sprungtücher schnell wechseln. Der dritte und wichtigste Teil des Sportgeräts sind die Sprungfedern, die es in verschiedenen Größen zu kaufen gibt. Sie sorgen im Endeffekt dafür, wie hoch man springen kann.

Trampolinfedern, die für Gartentrampoline geeignet sind, entsprechen circa einer Länge von 16,5 cm. Diese Länge ist weder zu kurz (bei zu kurzen Federn wird es zu hart), noch zu lang (es wird weich und federt nicht gut). Einzelne Federn oder ein ganzes Set sind im Internet und in so ziemlich jedem Sportgeschäft erhältlich. Die Qualität spielt dabei eine essenzielle Rolle. Billige Federn rosten schnell und werden kaputt. Somit spart der Käufer auf lange Sicht gesehen kein Geld beim Kauf billiger Federn. Häufig ersetzen Springschnüre die Federn. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Egal ob Federn oder Schnüre, nach einer gewissen Zeit (ca. alle 2- 3 Jahre) gehören die Federn gewechselt. Häufige findet der Trampolinbesitzer zusätzliche Angaben zu den Federn in der Beilage, die beim Kauf des Trampolins mitgeliefert wird. Jedoch kann man bei 90 % der Gartentrampoline Trampolinfedern mit einer Länge von 16,5 cm (165 mm) verwenden.